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Inhaltsverzeichnis dieser Seite

01  Der Förderkreis stellt sich vor

02  Lichterprozession zur Lourdesgrotte 10.02.2017

03  Beispiele aus der Arbeit des Förderkreises -Bilder

04  Pieta in der Gnadenkapelle

05 Gnadenkapelle

06  Wallfahrtsanlagen auf alten Postkarten

Der Förderkreis Pfarrer Kraus Anlagen

01 Der Förderkreis stellt sich vor

Die Pfarrer-Kraus-Anlagen

Die „Heiligen Orte“ wurden ab 1845 nach Ideen des damaligen Pfarrers Joh. Baptist Kraus

(1805 – 1893) zwischen Arenberg und Immendorf erbaut. Etwa 60 Kapellen, Grotten und Bildstöcke sowie ein Kreuzweg wurden in eine neu gestaltete Parklandschaft eingebettet. Der Seelsorger Kraus suchte nach neuen Wegen, den „kleinen, einfachen Leuten“ seiner Zeit die Botschaft des Evangeliums anschaulich zu machen und  die Heilsgeschichte in Bildern zu erzählen.-

Der „Rote Hahn“ war mehr als ein Jahrhundert ein beliebter Wallfahrtsort; Pfarrer Kraus schreibt von 7.000 Pilgern und Pilgerinnen, die jährlich aus nah und fern die Landschafts-Bilderbibel besuchten. 1860 wurde mit dem Bau der Pfarr- und Wallfahrtskirche begonnen. Wie schon zuvor in den  Anlagen, im „Tempel der Natur“, sollte auch beim Kirchenbau die gesamte Schöpfung zum Lob ihres Schöpfers beitragen: Steine (mehr als 40 verschiedene Gesteinsarten) und Pflanzen, Getier (Muscheln usw.) und Menschen, Handwerk und Industrieprodukte. Die Ideen der Romantik sind im Gesamtwerk unverkennbar. Beim Bau von Anlagen und Kirche fand Kraus in der Kaiserin Augusta eine begeisterte und engagierte Helferin und zugleich namhafte Fürsprecherin bei Fürstenhäusern und zahlungskräftigen Kurgästen im damaligen Staatsbad Ems. Ein beredtes Zeugnis für ihren unermüdlichen Einsatz ist der ausdrucksstarke Kreuzweg in der Kirche, der von Künstlern der Düsseldorfer Malerschule gestaltet und zum großen Teil von deutschen Fürsten finanziert wurde. Der Koblenzer Maler Peter Molitor war damals Direktor der Malerschule. Von mehreren Werken der Koblenzer Maler Gustav und Alexander Zick ist leider nur noch das Gemälde „Sturm auf dem Meer“ (im Altarraum) erhalten. Die Bilder an der ehemaligen Kommunionbank sind zwar noch vorhanden, aber in einem trostlosen Zustand.-

Ein wahres Kleinod beherbergt die Erlöserkapelle: Eine aus Lindenholz geschnitzte „Pieta“, wahrscheinlich um 1700 von einem flämischen Meister gefertigt.-

Das wahrhaft schwierige Erbe, das Pfarrer Kraus der Gemeinde hinterlassen hat, ist sehr kostenintensiv und keineswegs pflegeleicht. Als der gewinnbringende Strom der Pilger/innen in den 70er Jahren verebbte, sah sich der  Verwaltungsrat gezwungen, Ölberg und Mariengarten „wegen Einsturzgefahr zu schließen. Dieser Beschluss führte zur Gründung des Förderkreises, nachdem feststand, dass die Wallfahrtsstätten vom Denkmalschutzamt als

„schutzwürdig“ eingestuft wurden. Seit 1987 sind Kirche und Anlagen „Denkmalschutzzone“. Das hatte zur Folge, dass Bistum, Land und Stadt in die Mitverantwortung für die Erhaltung der Anlagen einbezogen wurden. Sie beteiligen sich in den folgenden Jahren mit teils beträchtlichen Zuschüssen an den Sanierungskosten. Heute fließen die öffentlichen Gelder nur noch sehr spärlich. Die meisten Renovierungen werden vom Förderkreis durch Mitgliedsbeiträge, Führungsgelder, Spenden usw. finanziert; daher ist jedes neue Mitglied im Verein herzlich willkommen!

Kontaktadresse: Heidi Weber, 1. Vorsitzende, Tel. 68937

 

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02 Lichterprozession zur Lourdes-Grotte 2016

Lichterprozession zur Lourdes-Grotte

 

Zur Erinnerung an die Marien Erscheinungen in Lourdes lädt der

Förderkreis der Pfarrer-Kraus-Anlagen wieder zur

Lichterprozession ein:

 

Freitag, 10. Februar 2017

 

Wir beginnen um 18:30 Uhr mit der heiligen Messe

in der Wallfahrtskirche St. Nikolaus in Ko-Arenberg.

Anschließend formiert sich die Prozession vor der Kirche.

Fackeln und die freiwillige Feuerwehr

werden den Weg zur Lourdes-Grotte erhellen und

die Pfarrmusikkapelle wird unser Singen begleiten.

 

Prozessionskerzen gibt es in der Kirche.

 

Bei Schnee und Eis fällt die Prozession aus.

 

Für den Förderkreis Pfarrer-Kraus-Anlagen

 

Heidi Weber  (1. Vorsitzende)

 

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03 Beispiele aus der Arbeit des Förderkreises - Bilder

Restaurierung der Kapellen

1. Verspottung Jesu

2. Geißelung Jesu

 

Restaurierung der Staionen vom Rosenkranzgeheimnis

1. Jesus begenet den Frauen

2. Krönung Marias im Himmel

 

 

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04 Pieta in der Gnadenkapelle

 

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05 Gnadenkapelle

 

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Wallfahrtsanlagen auf alten Postkarten